Fortsetzung: "Wer schreibt, der bleibt"
Dies ist die Fortsetzung bzw. der zweite Teil zu meinem Beitrag vom 9. April „Wer schreibt der bleibt. Mein Weg zum eigenen Buch„. Dazu – und auch zu diesem Beitrag – gibt es eine gleichnamige Podcast-Episode.
Im Beitrag vom 9.4. erzähle ich u.a. hierüber:
- Mein Weg zum eigenen Buch
- Warum möchte ich ein eigenes Buch schreiben?
- Das waren meine Anfänge
- Schreiben gehört zu meinem Alltag
- Hier stehe ich gerade im Buch-Prozess
- So bin ich den Start meines Buchprojekts angegangen
- 9 Tipps bzgl. Recherche, welchen Schritt ich wann gemacht habe, Rituale
- Podcasts & Bücher zum Thema, Schreibtools & Autoren-Software
Die Beitrag endet damit, dass ich mein Exposé und ein Beispielkapitel an 4 Verlage geschickt hatte, von 2 lag bereits eine Absage vor und mit dem Berliner Verlag Bubble Your Hub war in Anfang April bereits in konkreteren Gesprächen …
Am Ende des Beitrages hatte ich versprochen, mehr zu berichten, wenn das Buch im Druck und bestellbar ist.
Buch-Bestellung & Auslieferung
Diese Zeit ist jetzt gekommen. Seit einer Woche ist das Buch bestellbar – vorbestellen konnte man es bereits seit Anfang August – und heute, am 14.10., wenn dieser Beitrag erscheint und ich mit meinem Mann auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse bin – soll das Buch bei denen, die es vorbestellt hatten, geliefert werden. Ich weiß es von meinen Eltern und von Freund:innen, denen bei der Amazon-Bestellung mitgeteilt wurde, dass der 14. Oktober der Liefertermin ist. Und mein Dad meinte am Sonntag vor zwei Tagen, dass sie eine Sendebenachrichtigung erhalten haben.
Dass eine Woche zwischen bestellbar und Auslieferung liegt, hatte ich erst auch nicht verstanden. Es hat u.a. auch etwas mit den „Vormerkungen“ in der Buchbranche zu tun. Meine Verlegerin hat es gut erklärt. Und da ich dich mit diesem Beitrag ein Stück weiter mit auf meinem Weg zum eigenen Buch nehmen und dir einiges erzählen/erklären möchte, falls du auch den Wunsch/das Ziel hast ein Buch zu schreiben, gebe ich dir hier ihre Erklärung:
„Vormerkungen sind das, was sich die Barsortimente für den Veröffentlichungstermin aufs Lager bestellen. Die Barsortimente sind die Zwischenhändler, die oft an die Buchhändler und meist auch an Amazon ausliefern. Die Einkäufer der Barsortimente treffen schnelle Entscheidungen auf Grundlage von Eckdaten und Cover, wie viel sie im Lager brauchen. Danach justieren sie ihren Bestand auf Basis der tatsächlichen Bestellungen. Die Buchhändler sind in der Regel verschnarcht und sind eher die Late Adopters… wenn sie merken, dass ein Buch gerade erfolgreich ist oder in der Region nachgefragt wird.“
Nun, für jemanden, der/die noch so gar nichts von den Vorgängen eines Buchveröffentlichungs-Prozesses weiß, ist das wohl schwer zu verstehen. Ich stecke auch noch nicht überall drin, werde allerdings in nächster Zeit sehr viel mehr dazu lernen, denn der Verlag hat nicht nur mein erstes Buch verlegt, sondern ich bin dort seit Mitte September als freie Mitarbeiterin und remote von zu Hause aus als PR-Assistenz Teammitglied. Meine Aufgabe wird sein, die neuen Bücher zu vermarkten, zu promoten und dazu gehört auch der Kontakt zur den Buchhandlungen.
Im Juni oder Juli sah ich auf LinkedIn eine Stellenausschreibung vom Verlag. Sie suchten eine PR-Assistenz. Bei allen Punkten, die in der Anzeige aufgelistet waren, konnte ich einen Haken machen bzw. ging mir durch den Kopf – das kann ich, das habe ich schon gemacht, das mag ich.
Ich habe mich beworben – worüber sich meine Verlegerin, die mich durch mehrere Telefonate mittlerweile schon gut kannte – sehr gefreut hat. Es gab ein Vorstellungsgespräch zu dritt via Zoom und ein paar Tage später hatte ich die Zusage.
Es gibt die Podcast-Folge „Unternehmerin hoch³. Lisas Weg von der Kunststudentin zur Unternehmerin & ihre Tipps für dich„, in der ich mit meiner Verlegerin Lisa Vanovitch über ihren Weg von der Kunststudentin zur dreifachen Unternehmerin spreche. Sehr spannend, weil Lisa unglaublich vielfältig, kreativ und mutig ist. Zum Beispiel sagt sie, sie ist dankbar für all die Fehler die sie gemacht hat, und das waren nicht wenige, denn durch diese Fehler hat sie so viel gelernt und ist durch jeden einzelnen viele Schritte weiter vorangekommen. Die Folge erschien am 23.9. und heißt „Unternehmerin hoch³“.
Dass heute – am 14.10., wo dieser Beitrag erscheint, dass heute mein Buch ausgeliefert wird und dass ich heute, am 14.10. auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse bin – bei der ich sowohl als Autorin – mit Signierstunden am Samstag und Sonntag – als auch als Teammitglied am Stand von Bubble Your Hub und Vast Chili Nova – dabei bin, das ist ein zweites magisches und großes Zeichen vom Universum.
Wegweisende Zeichen vom Universum
Das erste Zeichen hat mich – als es mir bewusst wurde – sehr bewegt.
„Zum Vollmond am 7. Oktober erntet der Widder dann bereits die Früchte eines bewegten Jahres voll Wachstum und Veränderung.” Das stand/steht in meinem Jahreshoroskop. Wie kann das Horoskop im Januar sagen, dass ich in der KW 41 die Früchte meines Jahres ernte? Wie können die Sterne wissen, dass am 6. Oktober der Erscheinungstermin meines Buches ist? Ist das nicht crazy und spuky?
Keiner konnte wissen, dass ich meinen Traum vom eigenen Buch in diesem Jahr umsetze. Wobei, es ist mein 49. Lebensjahr, auf das ich mich gefreut hatte, denn ich wusste, es wird ein ganz besonderes Jahr. Es wird ein weiteres Wende-Jahr, denn mein Leben ist sehr genau in 7er-SCHRITTEN eingeteilt. Welche SCHRITTE das bisher waren, siehst du gut auf meiner “über mich” Seite auf www.dieschrittemacher.de.
Ich bin so gerührt und geflashet, wie das mit den “Früchte ernten” und der Buchveröffentlichung zusammenpasst. Glaubst du an die Sterne und das Universum? Ich schon. Ich weiß, irgendetwas, das wir nicht sehen, greifen und uns mit unserem Verstand erklären können, ist da “oben” bzw. um uns herum. Es lenkt und führt uns und sendet uns Themen/Ereignisse, die uns voranbringen oder auch, an denen wir lernen und wachsen können/sollen.
Doch noch mal ein paar Schritte zurück…
… ich wollte dir ja den Weg beschreiben, den ich seit dem Einsenden des Exposés und des Beispielkapitels sowie der Vertragsunterzeichnung Mitte April gegangen bin. Ich habe meine Entscheidung/Zusage, mit diesem Verlag zusammenzuarbeiten, nie bereut. Gut, zum einen hatte ich keine andere Wahl, denn die anderen 3 Verlage hatten abgesagt, bzw. wäre die Alternative Selfpublishing – also alles in Eigenregie durchziehen – gewesen. Ich habe die Entscheidung außerdem nicht bereut, da beide Verlage Bubble Your Hub als auch Vast Chili Nova, die zusammengehören, so bunt, vielfältig und kreativ sind wie ich es auch bin – mit meinen vielen Interessen, den unterschiedlichsten Angebotsbereichen von Coaching to Go, Sichtbarkeitstraining, Ordnungs- und Klarheits-Coaching und meiner kreativen Ader – beim Schreiben von Texten oder auch Thema Collagen gestalten. Und, ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass die Verlage zur Marketingagentur Vanovi Design gehören. Ich bekomme gleichzeitig eine Marketingberatung, wie wir mein Buch und Folgeprodukte, von denen es bereits das erste zur Buchmesse in Frankfurt geben wird, vermarkten können. Das ist eine absolut geniale Verbindung.
Etappen auf dem Buch-Enstehungsweg
Weiter auf meinem Weg…
Mitte April habe ich beim Verlag Bubble Your Hub einen Vertrag unterschrieben und mit dem Schreiben der ersten Kapitel begonnen.
Ich habe kapitelweise die Texte an den Verlag geschickt und auch nicht chronologisch vom ersten bis zum letzten Kapitel geschrieben. Ich hatte z.B. mit Kapitel 2.2 „Die Blauen Wege“ angefangen, dann über die grünen und roten Wege geschrieben. Das erschien mir am einfachsten und logischsten, denn zu diesen Themen hatte ich bereits vor einigen Jahren Blogartikel und Podcast-Folgen verfasst.
Hier sehen wir, dass die Methode des Content-Recyclings – von dem oft bei Blogartikel und Social Media Produkten gesprochen wird – auch sehr gut im Buchschreiben-Prozess anwendbar ist.
Eher schwierig an meiner nicht chronologischen Schreibweise war, dass ich überlegen musste, wohin ich verweise; ich konnte in den ersten Kapiteln ja nicht schreiben, wie bereits erwähnt… der Verlag musste sehr aufmerksam sein, wo welches Kapitel hinkommt, dabei wurde auch mal ein ganzes Kapitel vergessen – was ich beim ersten Korrekturlesen zum Glück gleich bemerkt hatte… und ich musste mich gut erinnern, was ich in den hinteren Kapiteln bereits geschrieben habe, um keine Wiederholungen zu erzeugen
Richtig am Stück geschrieben habe ich eigentlich nur im Juni und Juli. Anfang August war meine Deadline zum Einreichen des Textes, die habe ich, diszipliniert und organisiert, wie ich bin, perfekt eingehalten. Im April und Mai habe ich eine Art Konzept für das Buch geschrieben bzw. mir überlegt: Was soll in welches Kapitel, welche meiner Podcast-Folgen, Blogartikel und Gastbeiträge von Kundinnen könnte ich in welches Kapitel packen.
Im Februar und März – da hatte ich ja schon zwei Treffen mit meiner Mentorin Eva Maria Buchholz im kultich mentoring Programm – habe ich viel recherchiert: Was könnte der Inhalt und das Alleinstellungsmerkmal meines Buches sein, wie könnte es heißen, wie könnte das Cover aussehen… ich glaube, darüber hatte ich schon im ersten Teil von „Mein Weg zum Buch“ gesprochen.
Im August war es für mich dann eher ruhig. Ich habe noch ein paar Wanderungen mit der App Komoot getracked. 10 Touren haben wir ins Buch – mit kleiner Wegekarte und einem QR-Code, der zu Komoot und zur Beschreibung der Tour führt –aufgenommen.
Diese Touren und Wegekarten, meine vielschichtige Gestaltung des Textes mit Exkursen, Übungen, Icons und Fotos haben dazu beigetragen, dass das Layout und der Satz – die Form, wie das Buch dann letztendlich gedruckt wird – ziemlich herausfordernd für den Verlag waren. Bei den ersten Korrekturdurchläufen war noch eine Menge nicht so, wie ich es gern gehabt hätte.
So konnte ich wieder ein bisschen üben – im Gelassen sein, im Vertrauen haben oder auch im weniger Perfekt-Sein zu wollen. Doch ich finde, wenn mein Name unter dem Ganzen steht, dann sollte es für mich so gut wie möglich ans Perfekt-Sein herankommen. Ich habe viele schlechte Bücher gesehen/gelesen, auf die ich mich zunächst gefreut hatte, weil ich das Thema spannend fand, dann hatten sie super viele Rechtschreibefehler, keine Absätze, keinen schönen Aufbau, sprich kleiner Rand, kleine Zeilenabstände – alles Dinge, die das Lesen erschweren. Und wenn mir das Lesen schwerfällt bzw. ich mich über Rechtschreibefehler ärgere, dann habe ich schnell keine Lust mehr, weiterzulesen.
Die Korrekturphase zog sich dann fast bis Ende September hin. Auch für mich eine anstrengende Zeit, in der sich leider auch meine Seele und mein Körper wieder meldeten. Sie haben irgendwann gecheckt, dass es zu viel ist, dass ich wieder in alte Muster und Glaubensätze rutsche (Bsp. Perfektionismus, Deadlines unbedingt einhalten wollen oder enttäuscht sein, wenn das, was vereinbart wurde, nicht zum genannten Termin fertig ist – von Seiten des Verlages)
Einen Tag vor Abfahrt in unseren kleinen Familienurlaub (eine Woche) habe ich 10 Stunden Korrektur gelesen, zig Anmerkungen in das PDF gemacht. Ich wollte es unbedingt vor dem Urlaub schaffen, damit der Verlag in meiner Urlaubswoche die Änderungen umsetzen und die Fehler beheben kann.
Insgesamt habe ich das Buch dreimal Korrekturgelesen. Die letzte Nachricht, dass alles eingefügt und korrigiert wurde, kam an einem Mittwoch, an dem das Buch um 12.00 Uhr in den Druck gehen sollte, von meiner Verlegerin nachts um 3 Uhr. Ich hatte am nächsten Morgen knapp eine Stunde, weil ich um 9 Uhr zu einem Termin los musste, um zu checken, ob alles gut ist. Letztendlich wurden noch Kleinigkeiten geändert, die ich vor dem Druck nicht mehr gesehen hatte. Komisches Gefühl für mich, wo ich doch auch ein kleines oder großes Thema mit „Kontrolle abgeben/loslassen“ habe…
Bis heute habe ich mein fertiges Buch noch nicht gesehen. Wahrscheinlich wird es heute, am 14.10. geliefert, doch ich bin nicht zu Hause, denn wir sind ja auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse. Ich werde es – hoffentlich – zum ersten Mal am Messestand im Regal sehen und dort in die Hand nehmen können. Wieder eine große Übung für mich – gelassen sein und Vertrauen haben.
Hochs & Tiefs im Schreibprozess
Von einigen kleinen Tiefs, wie beim Korrekturlesen und warten müssen bzw. nicht weiter machen können, hatte ich schon geschrieben.
Andere kleine Tiefs waren eher Motivations-Tiefs, besonders als die ganze Vorarbeit der Planung, der Kapitelaufteilung etc. erledigt war und es an richtige Schreiben ging
Dabei habe ich doch so einige Bücher übers Schreiben bzw. übers Kreativ-Sein sowie übers Dranbleiben gelesen … diese Bücher habe ich in meinem Blogbeitrag „Wer schreibt der bleibt. Mein Weg zum eigenen Buch“ aufgelistet.
In einer Instagram Story schrieb ich zu der Zeit, dass ich nicht wüsste, wo meine Motivation schon wieder steckt. Sie macht irgendwie ihr eigenes Ding, obwohl ich alles zu Selbstmanagement und Motivation weiß; gebe ich doch Tagesseminare zu diesen Themen.
Emotions-Coachin Agniezska meinte, ich stehe vor einem neuen Ent-Wicklungs-Schritt und wenn wir in den nächsten Gang schalten, ruckelt es nun mal ab und zu.
Ja, es ist (mal wieder) raus aus der Komfortzone – und ich weiß ja, dass wir aus dieser raus müssen, um zu wachsen. Kenne ich doch.
Ja, es ist ein bisschen Angst vor der eigenen Courage, oder ist es schon das Hochstapler-Syndrom?
Ja, es kommen wieder alte Glaubensätze hoch: Was, wenn das Buch nicht gut ankommt? Wenn ich belächelt, negativ bewertet werde?
Ich bin auf meiner 7-jährigen Persönlichkeits-Entwicklsungs-Reise schon so weit gekommen, habe vieles gelernt und verstanden, weiß, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe, habe meinen emotionalen “Erste Hilfe Koffer”.
Daher nehme ich bzw. versuche ich es, jede Situation anzunehmen, so wie ist gerade ist.
Denn, auch das habe ich gelernt, alles hat einen Grund, erfüllt einen bestimmten Zweck, auch wenn wir den oft erst im Nachhinein, im Rückblick erkennen und verstehen; jede Situation ist eine Übung, und beim Üben passieren Fehler. Auch diese versuche ich anzunehmen, denn durch sie wachsen wir. Nicht umsonst steckt im Wort Fehler das Wort Helfer – wenn du die Buchstaben neu anordnest.
Das waren meine Hochs/Highlights
Hochs – die hatte ich immer, wenn ein großes Kapitel, mit jeweils 4 Unterkapiteln fertig war und ich es an den Verlag geschickt hatte.
Ein weiteres Hoch war, als ich mich endlich intensiv mit der App Komoot beschäftigt hatte (ich musste, denn ich hatte Probleme, eine große Tour, die ich ungern noch mal gehen wollte) von meiner Uhr auf den Laptop bzw. in die Komoot App zu überspielen. Ich hatte den Support angeschrieben und als ich mich auf der Website orientierte, las ich, dass man sich als Partner von Komoot registrieren lassen kann. Ich erklärte, was ich vorhabe – einige meiner Wanderrouten mit QR-Code und Wegekarte ins Buch zu integrieren, damit meine Leserinnen die Touren nachgehen oder sie sich zumindest ansehen können (ich habe bei allen Touren schöne Fotos hochgeladen) – und bewarb mich sozusagen um eine Partnerschaft, die kostenlos ist. Mein Mann hingegen zahlt einen Jahres-Abo-Beitrag. Das Komoot Team hat mir super mit meinem Problem geholfen und meine Anfrage bzgl. der Partnerschaft bestätigt. So stehen mir nun anderen Möglichkeiten – z.B. der Zusammenfassung meiner Buch-relevanten-Touren in „Collections“ zur Verfügung. Das war schon ein gutes Gefühl, die Technik gemeistert und alle Touren hübsch angelegt zu haben.
Ein weiteres Hoch bzw. Highlight für mich ist, dass der Verlag eng an eine Marketingagentur gekoppelt ist. Die Agentur ist eins der drei Unternehmen, die Verlegerin Lisa führt. So bekomme ich neben dem Buch schreiben und dem Buch veröffentlichen regelmäßig gute Marketingberatungen.
Ich befürchtete, dass ich im Vorfeld als Buchmarketing Ads bei Social Media schalten oder eine E-Mail-Challenge oder lange Verkaufsmails schreiben müsste. Lisa meinte, die Menschen, insbesondere meine Zielgruppe, die selbstständigen Frauen bzw. diejenigen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen, sind gesättigt, was die digitale Kommunikation, Newsletter sowie jegliche Anstrengungen betrifft. Selbst das Wort Challenge schreckt viele momentan ab.
Wir kamen auf die Idee, eine kleines Mini-Booklet, eine Art Notizbüchlein, dass wir uns in die Hosentasche stecken können, zu entwerfen. Lisa meint, Frauen gehen selten ganz allein spazieren; es fällt ihnen leichter, wenn sie ein Buch oder auch ein Journal dabei haben, mit dem sie sich auf die Bank setzen und in dem sie lesen, schreiben, skizzieren können.
Jedes Booklet hat nur ein Thema – eine Spaziergangs-Anregung – mit Reflexionsfragen und viel Platz für eigene Gedanken, für Malen oder auch Einkleben von Dingen, die dich an den Spaziergang erinnern. Zur Buchmesse haben wir das erste Booklet bereits fertig. Das Thema ist: Entscheidungsspaziergang und es heißt: „Schritt für Schritt zu deiner Entscheidung. Ein Spaziergang, der Antworten bringt“.
Auf der Messe verlosen wir das erste Booklet, du kannst es aber auch ganz normal im Handel kaufen. Ich finde, das ist eine super schöne Ergänzung zum Buch. 9 weitere Mini-Booklets sind geplant. Das zweite soll zu meiner Buchparty am 13. November fertig sein.
Lisa denkt immer mehrere Schritte weiter. Diese Booklets – die ganz unterschiedliche Themen haben werden – eignen sich sehr gut für Kooperationen mit anderen Coaches, Berater:innen und Trainer:innen. Auch können wir uns eine Zusammenarbeit mit Veranstaltungen vorstellen, bei denen es Goodie Bags gibt, denen die kleinen Heftchen als Geschenk beigelegt werden können.
Du siehst, die Ideen gehen uns nicht aus. Beim Schreiben kam mir auch der Gedanke, dass es dieses Buch – dass dich zum Bewegen/zum Gehen inspirieren möchte – unbedingt auch als Hörbuch geben sollte. Dann kannst du es direkt beim Gehen hören. Und auch eine E-Book-Variante fände ich gut, dann brauchen wir keine QR-Codes und du musst nicht extra mit deinem Handy auf den Code gehen, sondern kannst die Links direkt anklicken und zu den gewünschten Seiten kommen.
Es ist ein hybrides Buch und wir sind gerade noch dabei, eine Website für das Buch zu gestalten. Dort gibt es allgemeine Informationen zum Buch, wenn du es noch nicht kennst, und du kannst es dort direkt bestellen. Zusätzlich gibt es eine Art Mitgliederbereich, in dem ich alle Übungen, die ich im Buch anspreche, als Einzel-PDFs hinterlege. So musst du nicht das ganze Buch mit nach draußen nehmen, sondern nur das Thema/den Spaziergang, der gerade relevant für dich ist. Und ich habe vor, diesen Bereich immer wieder zu aktualisieren, zu ergänzen, auch weitere Touren als nur die, die im Buch aufgelistet sind, zu beschreiben bzw. zu Komoot zu verlinken.
Es gibt noch viele weitere Ideen, was wir zum Buch noch alles machen können. Coaching-Karten und ein Workbook stehen auch schon auf dem Plan.
Doch zunächst heißt es, das erste Buch-Baby auf die Welt zu bringen. Geburtsort Frankfurter Buchmesse. Wie krass. Ich bin super gespannt, aufgeregt und neugierig, wenn ich mein Buch-Baby, morgen am 15. Oktober auf der Buchmesse das erste mal in die Hände nehmen kann.
Bestimmt berichte ich von meinen Erlebnissen und Erfahrungen auf der Messe. Ob das auch noch mal ein Blogbeitrag wird, weiß ich noch nicht. Doch wenn du mir auf Instagram und LinkedIn folgst, dann wirst du das ein oder andere erfahren.
Vielen Dank fürs Lesen bis hierher. Ich freue mich sehr über deine Rückmeldung sowie über eine Bewertung meines Artikels bzw. Blogs allgemein.
Alles Liebe und Gute. Bleib GEHsund, deine Annett



