DIE SCHRITTEMACHER

7 Gründe, warum du regelmäßig ans Wasser GEHEN solltest

Die Schrittemacher beim GEHspräch am Strand von Warnemünde

Inhaltsverzeichnis

Lieber Füße im Wasser statt Kopf in den Sand

Kennst du jemanden, der das Meer oder Seen und Flüsse hasst? Komische Vorstellung, oder?
Für die meisten von uns sind das Meer oder auch Seen und Flüsse Orte, zu denen es uns hinzieht.
Mir GEHT es jedenfalls so.

Als ich nach dem Abitur ein Jahr als Au Pair in Burlington (Vermont, USA) lebte, zog es mich regelmäßig (meisten wohl in Heimweh-Momenten) an den Lake Champlain. Entweder guckte ich einfach nur aufs Wasser (das Geniale dort war, dass hinter dem See die Green Mountains zu sehen waren) oder ich lass und schrieb (Ja, 1994/1995 schrieb man noch Briefe mit der Hand, E-Mail und WhatsApp gab es noch nicht). Und auch als ich drei Jahre später für sieben Monate in Sevilla (Andalusien, Spanien) studierte, saß ich oft mit meinen Uni-Aufgaben, zum Lesen und zum Schreiben am Guadalquivir, der Fluss, der quer durch Sevilla fließt.

In der Kennenlern-Phase mit meinem Mann sind wir viel am Meer spazieren gegangen, ob hier bei uns an der Ostsee, auf seiner Heimatinsel Rügen oder auf unseren vielen Reisen, irgendwo war immer Wasser, das uns magisch anzog. Und heute, ja heute gehören Strandspaziergänge oder GEHspräche an der Warnow in Rostock zu meinem beruflichen Alltag – Alltag absolut positiv und nicht in der herkömmlich negativen Konnotation gemeint.

Meer, Seen und Flüsse verkörpern Leichtigkeit, Freiheit, Schönheit und Glück. Dabei ist die allgemeine Begeisterung für große Gewässer keine reine Gefühlsduselei, sondern pure Wissenschaft. Denn das Meer sorgt nachweislich dafür, dass es uns besser GEHT. Sei es die Luft des Meeres, der Geruch der See, der Wind oder das rauschende Wasser – SpazierenGEHEN am Meer ist eine einmalige Kombination mit einem ganz besonderen Reiz. 

Im Folgenden beschreibe ich 7 Gründe, warum du regelmäßig – am besten so oft wie möglich – ans Meer oder zumindest an einen See oder Fluss GEHEN solltest. 

Annett Liskewitsch mit Kunden beim Barfuss gehen am Strand
Walk & Talk am Strand von Warnemünde

I - GEH ans Meer, werde gesund & glücklich

Die Meeresflächen kontrastieren so unglaublich stark mit den alltäglichen, gewöhnlichen Landschaften. Am Meer vergessen wir Arbeitsstress, Zeitdruck und Probleme. Mit dem Blick aufs Wasser kommst du schneller zu deiner inneren Ruhe, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Außerdem wirken z.B. blaue, türkise und dunkelgrüne Meeresfarben wohltuend, entspannend und harmonisch.

Hier kommt alles zusammen, was für mentale und physische Gesundheit optimal ist: Bewegung, Wasser und Weite. Wasser und Wandern sind ein starkes Paar, das sich gegenseitig in der Wirkung beeinflusst. Einen elementaren Zusatz-Nutzen hat das GEHEN am Wasser hier bei uns im Norden. An der mecklenburgischen Ostseeküste peitscht der Wind oft von Osten, brechen sich die Wellen tosend am Strand. Reizklima heißt das Zauberwort, das dafür verantwortlich ist, dass wir noch Stunden später voller Energie und einfach nur glücklich sind. Das Reizklima ist der Grund, warum Aufenthalte am Meer und Küstenwanderungen so gesund und belebend sind.  

Nach längerer Erholung am Meer sind wir sogar körperlich leistungsstärker, obwohl wir keinen Sport gemacht haben, oder doch?

Steinstrand, Steilküste und blauer Himmel
Steilküste zwischen Warnemünde und Nienhagen

II - Wahrnehmen & mit allen Sinnen GEHnießen

Bei einer Wanderung am Meer nehmen wir alle Sinne wahr. Der Körper bewegt sich, wir spüren den Wind im Gesicht, oder beim barfuß GEHEN die Körnung des Sandes und die Steine unter den Füßen. Wir hören die Natur – Vogelstimmen, das Rauschen der Blätter oder die Wellen. Wir riechen Erde, nehmen Veränderungen (wie etwa sich ankündigender Regen) in der Luft auf. Wir schmecken salzige Meeresluft. Unser Blick kann schweifen, wir sehen den Horizont, die Weite des Himmels, die beruhigenden Farbnuancen des Wassers und nehmen unsere Umgebung wach- bzw. achtsamer wahr.

Hinter der Macht des Meeres schlummert enorme Energie. Wenn du erschöpft bist und dein Akku leer ist, kannst du diese Energie aus dem Meer aufsaugen – mit all deinen Sinnen.  Die Zeit am Meer hilft deinem Organismus fit und munter zu bleiben bzw. zu werden.

Über die positiven Effekte des GEHENS im Allgemeinen (hier GEHT es heute ja im Konkreten um das GEHEN am Wasser) habe ich bereits in diesem Blog-Artikel geschrieben.

DIE SCHRITTEMACHER am Strand
Deich-Wander-Weg bei Markgrafenheide

Exkurs: Die Heilkraft der Ostsee (Artikel NNN)

Artikel von Caroline Bothe in der NNN (Norddeutsche Neueste Nachrichten) am 07.09.2022

Die Heilkraft der Ostsee nutzen.
Warnemünde entwickelt sich zur Gesundheitsoase für Touristen, die Ausgleich für Körper, Geist und Seele suchen

Das Wetter spielt derzeit gut mit. „Heute kann man gut 30 Sekunden treten bei zirka 18 Grad“, kündigt Kristina Portwich, Inhaberin des 
Gesundheitszentrums Vital & Physio in Warnemünde ihren Teilnehmern an. Am frühen Mittwochmorgen um 8 Uhr versammelten sie sich, um beim Wassertreten in der Ostsee mitzumachen und sich mit der Ostsee bis zu den Knien den Start in den Tag zu verschönern. Jeden Montag und Mittwoch finden das kostenlose Wassertreten am Warnemünder Strand beim Strandaufgang 11 statt. Seit Juli dieses Jahres wird das Wassertreten von der Warnemünder Tourismuszentrale angeboten und von ausgebildeten Kursleitern des Kur- und Gesundheitszentrums Vital & Physio am Strand durchgeführt.

Wassertreten wirkt anregend auf Kreislauf und Durchblutung. Die gezielten Bewegungen in der Ostsee wirken sich nicht nur positiv auf das Wohlbefinden, sondern auch auf die Haut-, Lymph- und Blutzirkulation aus, erklärt Kursleiterin Portwich. Sie empfiehlt Wassertreten bei Lymphstau, Krampfadern und außerdem zum Fitmachen für den Winter. „Wer ein Herz- oder Nierenleiden hat, sollte aber erst Rücksprache mit einem Arzt halten“, rät sie. In der Zeit von 8 bis 8.30 Uhr heißt es dann: Schuhe und Socken aus und los gehts. Aber es geht nicht direkt in die Fluten, denn zuerst gibt es eine kleine Erwärmungsrunde mit Walk-Einheiten im Strandsand. „Man geht nicht mit kalten Füßen rein. Die müssen schön erwärmt werden, damit man einer Blasenentzündung vorbeugt“, erklärt Kursleiterin Kristina Portwich.

Die Teilnehmer entscheiden selbst, wie lange sie in der Ostsee im Storchengang umherlaufen. Die durchschnittliche Trainingszeit im Wasser liegt zwischen 30 Sekunden und einer Minute. Das Maximum von drei Minuten soll aber nicht überschritten werden, sagt Portwich. Nach dem Wassertreten werden die Füße allerdings nicht abgetrocknet, sondern das Wasser wird nur mit den Händen von den Waden abgestreift. „Dadurch entfaltet sich die positive Wirkung besser“, verrät Kristina Portwich. Danach geht es mit Übungen am Strand, wie zum Beispiel Hopserlauf und Seitgalopp, Gleichgewichts- und Dehnungsübungen weiter. Dieser Wechsel zwischen Wassertreten und kleinen Übungen am Strand erfolgt dreimal.

Die 29-jährige Anja Holtschneider aus Düsseldorf macht gerade Urlaub an der Ostsee und ist heute zum ersten Mal bei so einem Kurs dabei. „Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.“ Jetzt sei sie so richtig wach, sagt sie nach dem Kurs. „Das war sehr erfrischend, belebend und mal ein anderer Start in den Tag“, freut sie sich. Die Warnemünder Tourismuszentrale bestätigt, dass Urlaub mit gesundheitlichem Mehrwert aktuell im Trend liegt und Angebote rund um Sport, Bewegung und Wohlbefinden von den Gästen gerne angenommen werden. „Die Heilkraft des Meeres rückt immer mehr in den Fokus“, weiß auch Vital & Physio-Geschäftsführer René Portwich. Die Thalasso-Angebote, die mit der Heilkraft des Meeres arbeiten, werden in Warnemünde und auch in Diedrichshagen und Markgrafenheide immer mehr ausgeweitet. Vital & Physio, die Tourismuszentrale und die Hansestadt entwickeln derzeit den ersten Regenerationsparcours für den Warnemünder Strand, verrät Portwich.

Eine Gruppe von 5 Menschen beim Wassertreten am Warnemünder Strand
Foto: Caroline Bothe, NNN vom 07.09.2022

III - Weniger Schmerzen & besser schlafen

Die Wirkung des Meeresrauschens setzt ganz tief in unserem Unterbewusstsein an, denn sie ähnelt dem Rhythmus des menschlichen Atems, eines der ersten Geräusche die wir als Lebewesen wahrgenommen haben. Die monotone gleichmäßige Geräuschbewegung übt einen sehr entspannenden Einfluss auf uns aus, der Schlafstörungen und Schmerzen effektiv mindert.

Eine Studie der Universität Witten/Herdecke belegt, dass Zahnarzt-Patienten, die mit Meeresrauschen auf Band behandelt wurden, entspannter waren und weniger Schmerzen hatten. Wenn Sie zeitgleich auch noch Bilder vom Meer sahen, verstärkte sich dieser Effekt.

Eine weitere Studie der Universität Exeter mit über 48 Millionen Menschen verglich den Einfluss des Meeres auf unseren Gesundheitszustand und unser Wohlgefühl. Die Studie belegt, dass es der Mehrheit der Menschen im Landesinneren eher „mittelmäßig“ geht, während sich Menschen an der Küste sehr wohl fühlen. Dafür ist unter anderem die Wirkung des Meeres auf unser Gehirn verantwortlich: Mit all seinen Eigenschaften und Einflüssen regt das Meer insgesamt nachweislich unser Gehirn dazu an, Serotonin, Oxytocin und Dopamin zu produzieren – ein schöner Cocktail an Glückshormonen! Es regt außerdem die Bereiche im Gehirn an, die für schöne Erinnerungen und Ausgeglichenheit maßgeblich sind.

Strandaufgang mit Blick aufs wellige Meer
Strandaufgang in Warnemünde

IV - Starke Nerven & kräftige Muskelfasern

GEHEN am Wasser – am Meeressaum – ist eine der effektivsten Maßnahmen, unseren gesamten Körper mit neuer Energie zu versorgen. Es ist Power-Walking und Fußsohlen-Massage in einem: die Nervenbahnen werden stimuliert, durch den unebenen Untergrund werden ausgleichende Muskelbewegungen ausgeführt und die Beanspruchung aller Muskelfasern bringt Spannung in den Körper.

Bin ich mit Kund:innen am Strand unterwegs, rechne ich für den Weg am Wasser mehr Zeit ein als für die Strecke durch den Küstenwald oder oben auf dem Deich. Ein Spaziergang am Strand ist durch den weichen Untergrund und den starken Wind nämlich genauso anstrengend wie Joggen, ohne dass wir das bewusst bemerken.

Noch einmal kurz zurück zu unseren Augen, die ebenfalls vom GEHEN am Meer profitieren: Das Sehen in die Ferne, auf den Horizont, wo Meeresoberfläche und Himmel verschwimmen, ist gerade für Menschen wichtig, die viel am Computer arbeiten. Das Arbeiten am Bildschirm führt teilweise zum Office-Eye-Syndrom, weil die Menschen zu wenig blinzeln. Darüber hinaus starren sie in kurze Distanzen, das Auge wird schlechter. Wer hingegen in die Ferne schaut, trainiert den Weitblick wieder und entspannt gleichzeitig.

V - Mit Wellenrauschen zu mehr Lockerheit, Konzentration & fließende Gedanken

Der Einfluss des Meeres lindert nicht nur gesundheitliche Beschwerden, er macht uns auch allgemein fitter. Schon der kurze Anblick von Wasser steigert nachweislich unsere Konzentrationsfähigkeit. Unsere grauen Zellen werden auf Trab gebracht, denn sie sind in Habachtstellung – besonders wenn wir barfuß GEHEN. Dadurch sind wir aufmerksamer und wach und das wiederum lässt unsere Gedanken fließen.

GEHST du eine Zeit lang in Sicht- und Hörweite von turbulent strömendem oder rhythmisch wogendem Wasser, hat das eine erfrischende und befreiende Wirkung: Deine Bewegungen werden fließender und auch dein Denken „verflüssigt“ sich. Blockaden – ob Denk-, Schreib-, Kreativ- oder Rücken- bzw. Nackenblockaden – lösen sich auf. Der Geist wandert auf neuen Denkwegen und erfasst leichter alles Lebendige um ihn herum. „Wenn die Füße GEHEN, können die Gedanken wandern“, sagte H. D. Thoreau. Fließendes Wasser unterstützt dies und hilft dir gelassener zu sein.

Es ist die besondere Mischung aus Bewegung, die uns guttut, Materialien, die uns stimulieren und Naturerscheinungen, die unsere Gedanken zum Fliegen – bzw. in Verbindung mit Wasser wohl eher zum Fließen – bringt.

Karibisch anmutender Blick durch Windflüchter Bäume aufs blau weiße Meer
Blick vom Küstenwald auf die Ostsee bei Warnemünde

VI - Bewusstsein- und Horizont-Erweiterung

Wasser und Himmel verschmelzen und geben den Gedanken beim GEHEN neue Dimensionen. Weiter, immer weiter und hoch hinaus wollen und schweifen sie. Undenkbares scheint möglich, die eingeatmete Luft ist voller gesunder Salze sowie Aerosole (z.B. Rauch, Nebel) und bringt neue Ideen.

SCHRITT für SCHRITT entspannen deine Muskeln und dein Geist. Völlig neue Gedanken fliegen dir zu und plötzlich bist du auf einem Gedankengang. Die Dinge in deinem Kopf bewegen und dein Gedankenhorizont erweitert sich. Es ist wie Meditieren, aktives Meditieren – für manche, so auch für mich, einfacher und besser umzusetzen als sitzend zu meditieren. Denn durch das unbeschwerte und sorgenfreie Dahinschreiten versinken wir in einen meditativen Zustand, erleben das Glück des Augenblicks und bekommen eine neue Bewusstheit über unseren Körper.

Beim GEHEN an einem Fluss kommt eine weitere Dimension hinzu: Viele Menschen sind ge- und berührt, wenn sie auf einen Fluss blicken. Sie spüren eine Verbindung zum Leben. Es heißt ja auch „der Fluss der Zeit“, „der Fluss des Lebens“ oder „der Fluss der Ewigkeit“.

Blick von oben aufs blaue Meer, weißen Strand und dunkelgrünen Küstenwald
Strandabschnitt bei Nienhagen aufgenommen mit einer Drohne

VII - GEHEN am Meer beruhigt, entspannt & heilt

Ich wundere mich oft über die Masse an Meeresrauschen-Songs und Alben, ob als Hintergrundmusik bei Social Media Beiträgen oder in den Playlists der Musik-Streaming-Anbieter. By the way, weiter unten habe ich auch einen Musik-Tipp bzw. eine Playlist mit „Musik fürs Spazieren GEHEN am Meer“ für dich.

Meeresrauschen sorgt bei vielen Menschen schon nach wenigen Minuten für ein Gefühl tiefer Entspannung. Deswegen wohl all die CDs, die einen das Geräusch stundenlang abspielen lassen. Meeresrauschen kann Tinnitus-Patienten helfen, denn es lenkt die akustische Aufmerksamkeit von den unangenehmen Ohrgeräuschen ab. Das hält allerdings nur so lange wie man am Meer ist.

Weiter oben erwähnte ich bereits, dass GEHEN am Meer Glückshormone produziert. Das Meer ist ein guter Helfer für alle, die etwas Trauriges erlebt haben. Es treibt sonnige Erinnerungen in deinen Kopf und erlöst dich (zumindest kurzzeitig) von deinen dunklen Momenten. Auch kannst du am Wasser bestimmte Dinge deines Lebens leichter akzeptieren, besser mit deinen Ängsten und emotionalen Schmerzen umGEHEN, schneller in deine Ruhe finden und besser in deine Zukunft schauen.

Und wenn das Meer unerreichbar ist?

Das sind doch GEHniale Gründe, öfter bzw. regelmäßig am Meer, am See oder auch an einem Fluss spazieren zu GEHEN, oder? Hier kommen noch drei Tipps, wenn du kein Meer, keinen See und keinen Fluss in der Nähe bzw. keine Zeit oder Möglichkeit hast, dorthin zu GEHEN.

  1. Manchmal reicht auch schon die Dusche (wie viele Menschen haben die besten Ideen unter der Dusche 😉), ein Springbrunnen oder ein Wasserspiel. Hauptsache du hörst die Fließbewegung des Wassers. Das bringt nämlich auch deine Gedanken ins Fließen.

  2. Musik, Wasser- oder Meeresgeräusche. Ich sprach es oben bereits an. Ich habe den Podcast „NDR Kultur – Phillips Playlist“ abonniert. Dort erscheinen jede Woche musikalische Reisen an unterschiedlichste Orte bzw. für verschiedene Aktivitäten. „Musik für einen Strandspaziergang“ heißt die Folge vom 14.01.2022.

  3. Du kannst dir eine Strand- oder Meeres-Atmosphäre mit ätherischen Ölen in dein Zuhause holen. Ich nutze die reinen ätherischen Öle von Doterra (und kann dir gern Proben zukommen lassen, wenn du interessiert bist). Hier zwei „Rezepte“ für Diffuser-Mischungen:
    Sea Side – 1 Tropfen Helichrysum, 1 Tropfen Hawain Sandalwood, 2 Tropfen Wild Orange, 2 Tropfen Bergamot, 2 Tropfen Grapefruit
    Fresh Air – 3 Tropfen Lime, 3 Tropfen Melaleuca, 4 Tropfen Lemon
Blick vom dunklen Küstenwald aufs glitzernde Meer
Beim Video-Dreh im Gespensterwald bei Nienhagen

Diese WasserWEGE können wir zusammen GEHEN

Als ich mit DIE SCHRITTEMACHER gestartet bin, unterteilte ich die WEGE, auf denen ich mit meinen Kund:innen unterwegs bin, in die GRÜNEN, ROTEN und BLAUEN WEGE. Auch wenn ich diese Unterteilung nicht mehr explizit erwähne, so ist sie dennoch immer dabei. Zum Thema dieses Artikels gehören – sicherlich leicht zu erraten – die BLAUEN WEGE: Wege, die wir nah am oder mit Blick aufs Wasser GEHEN. Das können u.a. sein:

Die ausgiebigste Wanderung am Wasser (Ostsee und/oder Bodden) können wir gemeinsam beim exklusiven Vision Walk GEHEN. Die Idee zum Vision Walk kam mir bei meiner eigenen Auszeit-Wanderung, die ich im Frühjahr dieses Jahres von Wustrow nach Ahrenshoop und zurück gegangen bin. Diese Strecke auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist gleichzeitig atemberaubend und beruhigend. Die Hin-Tour bin ich an der Ostsee (von weißen leeren Sandstränden bis hin zu steinigen und steilküsten-ähnlichen Abschnitten) gegangen und zurück auf dem zu der Zeit wenig benutzen Rad- und Wanderweg am Bodden entlang. So einsam, so still, so traditionell, so viel Weite und Himmel – und dadurch so viele GEHdanken und Ideen, wie mein Weg weiterGEHEN kann.

Auf meinem Instagram Profil @wander_wege habe ich diese Wanderung kurz und mit einigen Fotos beschrieben.

Selbstverständlich können wir deinen Vision Walk auch an anderen Orten GEHEN. Ob der Gespensterwald und die Steilküste bei Nienhagen, der Kur- und Heilwald bei Graal-Müritz oder auch die Thalasso-Kur-Wege (über sie habe ich einen separaten Artikel geschrieben) durch die Rostocker Heide – hier führen sehr viele schöne und abwechslungsreiche WEGE zu deiner Vision vom erfüllten Leben, zu deinen Herzenswünschen oder auch zu deinen Big 5 for Life. Was die Big 5 for Life sind und welches meine sind kannst du hier auf meiner „über mich“ Seite lesen.

Wenn du in der Nähe wohnst oder zum Beispiel im Urlaub hier bist, können wir gern auch ein Coaching to Go bzw. die Walking-Einheiten in meinem 6-Wochen-Programm „GEH raus & werde sichtbar“ nebeneinander redend GEHEN.

Annett Liskewitsch mit Kundin barfuß gehend am Strand
Strandwanderung & GEHspräch an der Steilküste von Nienhagen

Und wann kommst du ans Meer?

Der Wind und die Wellen warten schon auf dich.

Na, habe ich dir Lust auf einen Aufenthalt am Meer – vielleicht hier bei mir an der Mecklenburgischen Ostseeküste – gemacht? Ich mag jede Jahreszeit am Wasser, aber jetzt im Herbst ist es besonders schön und das „Reizklima“ macht seinen Namen alle Ehre. Es sind weniger Touristen unterwegs, es ist nicht zu heiß, das Licht wechselt stündlich, der Wind peitscht übers Meer und ins Gesicht (by the way: die beste Anti-Aging Behandlung für deine Haut ;-)). Jetzt lenkt uns wenig ab, alle unsere Sinne können sich erholen, Körper und Seele können durchatmen und wir tanken Energie (körperliche und mentale) für das was kommt.

Es ist einfach GEHnial, wie umfassend und positiv das Meer auf uns einwirkt. Das birgt „Suchtpotenzial“ und es verwundert nicht, dass es Urlauber weltweit immer wieder ans Wasser zieht und sie die Erholung am Meer dem trubeligen Städteurlaub vorziehen. Kleiner Fun-Fact am Rande: auf Instagram gibt es aktuell (18.9.2022) 1 Mio. Beiträge zu dem Hashtag #lifeisbetteratthebeach und nur 299 Beiträge mit dem Hashtag #lifeisbetterinthecity. 😉

Fest steht, das Meer tut uns gut – in jeder Hinsicht! Also, let’s go!

Welche Erfahrungen hast du mit Wasser bzw. am Meer gemacht? Wie fühlst du dich beim Blick aufs Wasser? Hast du Veränderungen bemerkt? Wo ist dein Lieblings-Wasser-Ort?

Ich bin neugierig und freue mich riesig über deinen Kommentar oder über eine persönliche Nachricht von dir.

Alles Liebe und bitte bleib GEHsund.
Deine Annett

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Annett Liskewitsch am Tisch hinter Laptop und Ringlicht

Hallo, ich bin Annett!

Mein Motto: 
BEWEG DEIN LEBEN! BEWEG DEIN BUSINESS!

Als GEHsprächspartnerin, WEGbegleiterin & KommunkationsStrategin bin ich Expertin für klärende & voranbringende GEHdanken.

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